Spots werden Massenware

Bünde, den 13. Februar 2007.

Mit Procter & Gamble hat Google den ersten Großkunden für seine Video-Ads. Seit einer Woche schaltet Procter & Gamble über Google VideoSpots. Beworben wird der Männerduft Baldessarini, die Clips entsprechen im Wesentlichen dem TV-Vorbild. Der Konsumartikler ist in Deutschland der erste große Kunde für die neue Werbeform.

Online-Vermarkter bieten Spots noch nicht als standardisierte Werbeform an. Die derzeitigen Web-Spots sind in der Regel sogenannte Layer-Ads. Der Übergang zwischen Einzelbildern und echten Clips ist fließend - je nachdem, welche Werbemittel die jeweilige Agentur einsetzt.

Mit den Video-Ads auf seinen Partner-Sites macht Google WebSpots nun massentauglich. Kosten fallen, wie üblich, nur an, wenn ein Nutzer die Play-Taste anklickt. Die Preise im Cent-Bereich bestimmt der Kunde über ein Auktionsmodell. Allerdings kann er wie bei kontextbezogenen Textanzeigen die konkreten Sites für seine Clips nicht bestimmen.

Im nächsten Jahr wird Spotwerbung massiv an Bedeutung gewinnen. Man schätzt, dass in zwei Jahren leicht 20 Prozent der Display-Werbeumsätze im Web auf Spots fallen können.

 

Quelle: WuV 50/06


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