Mobile Marketing

Bünde, den 27. September 2006.

In der Zielgruppe der 20- bis 29-Jährigen dominiert das Handy mit der häufigsten täglichen Nutzung (fast 30 Prozent). 60 Prozent der Befragten sagen sogar, dass „das Handy zum Teil ihrer Person geworden ist“. Mobile Transaktionen wie Mobile Payment werden immer besser angenommen. Beiden Spontankäufen hat das Internet mit 36,7 Prozent das Fernsehen (34,5 Prozent) als wichtigstes Entscheidermedium abgelöst. Das sind die Ergebnisse einer Studie von Interone Worldwide. Gerade bei der Zielgruppe der 20- bis 40-Jährigen zeigt sich dabei ein klarer Trend wegvon den klassischen Kanälen TV und Zeitung hin zu neuen Medien. Auf dieser Basis müssen sich zukünftig auch Instrumente wandeln. Eine virtuelle Kundenkarte im Handyspeicher statt eine Plastikkarte im Geldbeutel zu haben ist längst keine Zukunftsvision mehr. Anbieter dieses Services ist der Informationsdienstleister Experian. So erhält der Konsument beispielsweise einen Gutschein per SMS. Das Guthaben ist als Data Matrix Code verschlüsselt und kann direkt am Point-of-Sale eingelöst werden. Dabei wird das Handydisplay vor einen 2D-Scanner gehalten und der Code ausgelesen. Auch die Außenwerber haben reagiert. Jüngste Entwicklung: Der Betrachter eines Plakates macht mit dem Handy ein Foto, sendet die Bildinformation direkt per MMS an den Server einer Objekterkennungsplattform und erhält dafür eine Belohnung, beispielsweise einen Gutschein, Handy-Klingeltöne, MP3-Musikdateien oder die Adresseder nächsten Bezugsquellezum gerade gesichteten Produkt. Durch die Technologie (Visual Pattern Recognition) können visuelle Informationen wie Markenlogos oder Produktabbildungen von Werbeträgern aller Art abfotografiert, in Bilddatenbanken zugeordnet und mit bestimmten Aktionen verbunden werden.

mehr in „absatzwirtschaft 10/2006“ www.absatzwirtschaft.de


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